Arbeitsblätter zur kognitiven Umstrukturierung: Unnötige Gedanken erkennen, hinterfragen & umformulieren
Arbeitsblatt 1: Automatische Gedanken identifizieren
Automatische Gedanken sind schnelle, reflexive Interpretationen von Situationen. Sie geschehen automatisch, unterhalb der Ebene des bewussten Denkens. Dieses Arbeitsblatt hilft Ihnen, diese Gedanken zu verlangsamen und festzuhalten, bevor sie emotionale Reaktionen auslösen.
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Tipp: Gedanken unterscheiden sich von Fakten. Ein Gedanke ist eine Interpretation. Er mag die Realität widerspiegeln oder auch nicht. Ihre Aufgabe ist es, den Gedanken zu bemerken, ihn nicht sofort als Wahrheit zu akzeptieren. |
Arbeitsblatt 2: Überprüfung kognitiver Verzerrungen
Überprüfen Sie die untenstehende Liste der kognitiven Verzerrungen. Prüfen Sie für jeden identifizierten automatischen Gedanken, welche Verzerrungen vorhanden sind. Die meisten Gedanken beinhalten mehr als eine.
Arbeitsblatt 3: Evidenzprüfung
Dieses Arbeitsblatt hilft Ihnen, die Beweise für und gegen einen spezifischen automatischen Gedanken zu bewerten. Das Ziel ist nicht, ihn durch blinden Optimismus zu ersetzen, sondern die genaueste und hilfreichste Interpretation zu finden.
Arbeitsblatt 4: Alternative Perspektiven entwickeln
Wenn wir emotional belastet sind, neigen wir dazu, Situationen aus einem einzigen, negativen Blickwinkel zu sehen. Dieses Arbeitsblatt hilft, die Perspektivübernahme zu erweitern – eine zentrale metakognitive Fähigkeit.
Arbeitsblatt 5: Tägliches Gedankenprotokoll
Nutzen Sie dieses Protokoll täglich für mindestens zwei Wochen. Das Überwachen von Gedanken – ohne sie zu bewerten – beginnt, eine Distanz zwischen Ihnen und Ihren automatischen Denkmustern zu schaffen.
Arbeitsblatt 6: Der Verantwortungskuchen
Wenn wir Dinge personalisieren, übernehmen wir mehr Verantwortung für negative Ereignisse, als gerechtfertigt ist. Dieses Arbeitsblatt hilft Ihnen, die Verantwortung genauer zu verteilen.