ANGST- & SORGEBEWÄLTIGUNG Arbeitsbuch Kognitive Verhaltensstrategien für generalisierte Angststörung, Sorgen und Panik
Teil 1: Angstbeurteilung – GAD-7
Das GAD-7 (Spitzer et al., 2006) ist ein validiertes Screening-Tool mit 7 Fragen für generalisierte Angststörungen. Füllen Sie dies zu Beginn und alle 2-4 Wochen aus, um Ihren Fortschritt zu verfolgen.
Teil 2: Ihre Angst verstehen
Angst wird durch drei Schlüsselprozesse aufrechterhalten: (1) Bedrohungsüberschätzung – Überbewertung der Gefahr; (2) Vermeidung – die die Entkräftung von Bedrohungsannahmen verhindert; und (3) Sicherheitsverhalten – Maßnahmen zur Angstreduzierung, die unbeabsichtigt die Gefahr bestätigen.
Teil 3: Sorgenanalyse
Borkovec (1994) unterschied zwei Arten von Sorgen:
Typ-1-Sorgen (aktuelle Probleme): Bedenken über reale, externe Situationen, die jetzt existieren und potenziell gelöst werden könnten.
Typ-2-Sorgen (hypothetische Situationen): „Was wäre, wenn“-Sorgen über Ereignisse, die vielleicht nie eintreten. Diese sind nicht lösbar, weil sie noch keine realen Probleme sind.
Teil 4: Ängstliche Vorhersagen infrage stellen
Angst beinhaltet zwei häufige Fehler: die Überschätzung der Wahrscheinlichkeit eines negativen Ergebnisses und die Überschätzung, wie katastrophal es wäre.
Teil 5: Erdungs- & Regulierungsfähigkeiten
Wenn Angst aufkommt, nutzt diese Technik sensorische Verankerung, um die Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment zu lenken und den Sorgenzyklus zu unterbrechen.
Teil 6: Interozeptive Wahrnehmung
Angst ist eine Ganzkörpererfahrung. Verwenden Sie die untenstehende Körperkarte, um zu markieren, wo Sie Angst in Ihrem Körper spüren. Das Bewusstsein für körperliche Angstsymptome ist ein wichtiger Schritt zur frühen Intervention.