SCHLAFHYGIENE & INSOMNIA-PROTOKOLL (CBT-I) Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie — Evidenzbasierte Schlafbehandlung
Über KVT-I
Die Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I) ist die erstklassige, evidenzbasierte Behandlung für chronische Insomnie. Sie ist langfristig wirksamer als Schlafmedikamente, mit Effekten, die Jahre nach Behandlungsende anhalten (Morin et al., 2009; AASM Clinical Practice Guidelines).
KVT-I befasst sich mit den Gedanken, Verhaltensweisen und physiologischen Erregungsmustern, die Schlaflosigkeit aufrechterhalten – nicht nur mit den Symptomen.
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KVT-I führt bei 70–80 % der Patienten mit chronischer Insomnie zu einer Remission. Im Gegensatz zu Medikamenten behandelt sie die zugrunde liegenden Ursachen, anstatt die Symptome vorübergehend zu unterdrücken (Harvey, 2005; Riemann et al., 2017). |
Teil 1: Schlaftagebuch (2-Wochen-Protokoll)
Füllen Sie dieses Tagebuch JEDEN Morgen innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen aus. Schauen Sie während der Nacht nicht auf die Uhr – nutzen Sie Ihre beste Schätzung. Genauigkeit ist weniger wichtig als Konsistenz.
Teil 1: Schlaftagebuch (2-Wochen-Protokoll)
Füllen Sie dieses Tagebuch JEDEN Morgen innerhalb von 30 Minuten nach dem Aufwachen aus. Schauen Sie während der Nacht nicht auf die Uhr – nutzen Sie Ihre beste Schätzung. Genauigkeit ist weniger wichtig als Konsistenz.
Teil 3: Stimuluskontrolle
Die Stimuluskontrolltherapie (Bootzin, 1972) ist die effektivste Einzelkomponente der KVT-I. Sie funktioniert, indem sie die Assoziation zwischen dem Bett und Wachheit/Erregung auslöscht und die konditionierte Assoziation zwischen Bett und Schlaf wiederherstellt.
Teil 3: Stimuluskontrolle
Die Stimuluskontrolltherapie (Bootzin, 1972) ist die effektivste Einzelkomponente der KVT-I. Sie funktioniert, indem sie die Assoziation zwischen dem Bett und Wachheit/Erregung auslöscht und die konditionierte Assoziation zwischen Bett und Schlaf wiederherstellt.
Teil 5: Kognitive Techniken bei Insomnie
Dysfunktionale Überzeugungen über den Schlaf sind ein wesentlicher aufrechterhaltender Faktor bei chronischer Insomnie (Morin, 1993). Diese Überzeugungen erhöhen die Erregung und Leistungsangst, was das Einschlafen erschwert.